Wenn das eigene Kind zu Besuch kommt – Tipps fürs gemeinsame Zeitverbringen

Ausfug Boot Junger Mann Alter Mann

Warum nicht einmal einen Bootsausflug machen? (Bildquelle: Flickr)

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel über Tipps, wenn der Enkel zu Besuch kommen. Dieses Mal überspringe ich eine Generation und gebe Tipps, was man beachten sollte, wenn das eigene Kind zu Besuch kommt.
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So findet man das richtige Seniorenhandy

Handy für einen Senior
Als rüstiger Senior ist man natürlich viel unterwegs. Um mit seinen Angehörigen in Kontakt zu bleiben, lohnt es sich, ein Handy zu kaufen. Die meisten Handys sind leider viel zu kompliziert. Doch manche Handys werden speziell für Senioren konzipiert: Die sogenannten Seniorenhandys.

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Mit dem Modell KISS Zeitgutscheine sammeln

KISS Zeitvorsorgemodell

Menschen helfen anderen Menschen.

Der Verein KISS bietet eine Idee an, die sehr interessant erscheint: Mithilfe eines Zeitvorsorgemodell können Personen auf ein Zeitkonto einer Zeitbank einzahlen, wenn sie anderen, vornehmlich älteren Personen einen Dienst erweisen.
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Mieten Sie einen alten Sack: Die Plattform „Rent a Rentner“

Mieten Sie einen Rentner auf rentarentner.ch Auf der Plattform rentarenter.ch kann man als Rentner seine Dienste in den verschiedensten Bereichen anbieten. Das ist eine super Sache. Als Senior im Ruhestand bleibt man so aktiv und verdient dabei noch etwas. Und die Mieter der Rentner profitieren von einer grossen Erfahrung und Know-how. Es profitieren also beide Seiten davon und es handelt sich um eine klassische Win-Win-Situation.

Das ganze läuft einfach und unkompliziert ab, wie der folgende Comic lustig illustriert:

Ablauf rentarentner.ch
Quelle: Rentarentner.ch

Adopt a Rentner

Auf der Website kann man sich als Senior hier auch als Ersatz-Grosspapi oder Grossmami adoptieren lassen. Dabei profitiert man vom Austausch mit der jüngeren Generation. Man bleibt so jung und frisch. Vor allem für Rentner ohne eigenen Enkel ist diese Möglichkeit eines Adoptivenkels eine tolle Sache.

Lebkuchenhaus backen

Dekorierte Lebkuchenhäuschen

Die Weihnachtszeit ist angebrochen und was gibt es nun Schöneres als mit Enkelkindern zusammen zu backen. Doch es müssen nicht immer nur Weihnachtsguetzli sein. Wie wäre es dieses Jahr mit einem grossen Lebkuchenhaus? Beim Selbermachen eines solchen Häuschens werden auch die Kleinsten zu grossen Künstlern. Beim Zusammensetzen des Gebäckhauses müssen wohl Oma oder Opa noch mithelfen, beim Dekorieren sind den Kleinen aber keine Grenzen gesetzt. Wenn die Schokolinsen oder Gummibärchen ihren Zielort nicht finden und im Mund der Bäcker landet, ist es auch nicht tragisch, einfach genug Material bereithalten.

Zutaten für das Weihnachtslebkuchenhaus

Lebkuchenteig:

  • 500 Gramm Honig
  • 200 Gramm Zucker
  • 200 Gramm Butter
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 10 Gramm Backpulver
  • 1 Kilo Mehl
  • 10 EL Milch

Klebstoff:

  • 2 Eiweisse
  • 500 Gramm Puderzucker

Verzierung:

  • Alles was das Herz begehrt

Herziges Lebkuchenhäuschen

Zubereitung des Lebkuchenhauses

Honig und Butter werden in einer Pfanne geschmolzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Ist die Masse etwas abgekühlt wird sie mit 700g Mehl, dem Salz, Lebkuchengewürz, fünf Esslöffel Milch und dem Kakaopulver zu einem Teig verkneten. Der Teig im Kühlschrank über Nacht (mind. 12 Stunden) ruhen lassen.

Hat der Teig die Raumtemperatur angenommen, lässt er sich am besten schneiden. Nun wird aber vor dem Schneiden noch 300g Mehl, das Backpulver und je nach Konsistenz 3-4 EL Milch untergeknetet. Der Teig sollte weich und etwas klebrig sein.

Idealerweise wird schon vorher ein Muster aus Backpapier für die Bauteile für das Häuschen erstellt. Diese können nun nur noch ausgeschnitten werden. Die ausgeschnittenen Teile werden 15 Minuten gebacken. Danach den Lebkuchen gut auskühlen lassen.

Die beiden Eiweisse steif schlagen, Salz und den gesiebten Puderzucker nach und nach unterrühren. Dieser Klebstoff wird nun in einen Spritzsack gefüllt und das Haus kann zusammengebaut werden. Am besten wird das zusammengebaute Häuschen über Nacht trocknen gelassen und erst am nächsten Tag verziert.

Kleines dekoriertes Lebkuchenhäuschen

Viel Spass beim Backen und Verzieren!

Haustiere und Senioren

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Tiere sind etwas Schönes. Sie bereiten Freude und werden sogar treue Freunde. Es gibt einige positive Auswirkungen und viele Vorteile für einen Tierbesitzer, gerade im Alter. Doch die Anschaffung eines Tieres ist auch eine grosse Verantwortung und muss gut überlegt sein.

Positive Wirkung auf die Gesundheit

Es ist bekannt, dass sich Haustiere positiv auf die Gesundheit und die Lebensfreude auswirken. Dies ist auch bei Senioren nicht anders. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bereits das Streicheln eines Tieres den Blutdruck und den Puls senkt. Oft haben Tierbesitzer seltener eine Erkältung oder Schmerzen. Ein Hund beispielsweise braucht Bewegungen und zwingt den Besitzer täglich aus dem Haus zu gehen, auch im Winter. Dies stärkt die Abwehrkräfte enorm und hat zudem noch einen positiven Einfluss auf den Kreislauf und das Gewicht des Hundehalters.

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Gesellschaft und Zeitvertrieb

Viele ältere Menschen teilen sich die Wohnung mit einem Tier. Senioren sind für viele Haustiere der perfekte Besitzer: Sie verfügen über viel Zeit für die Pflege und die Beschäftigung mit ihnen. Aber auch auf die Psyche haben die Tiere meist eine sehr positive Wirkung. Diese können bei Depressionen und Einsamkeit Linderung verschaffen. Die Pflege und die Verantwortung für ein Tier kann eine neue Lebensaufgabe schaffen und bereitet grosse Freude.

Alternative zum eigenen Haustier

Ein Haustier bedeutet auch schon bei einem kleinen Tier eine grosse Verantwortung und Verpflichtungen. Viele Senioren schrecken vor diesen zurück, doch es gibt auch Alternativen. Es muss nicht immer ein eigenes Haustier sein. Wer sich gerne um ein Tier kümmern würde, dem stehen einige Möglichkeiten offen, ohne dabei gleich ein eigenes Haustier anzuschaffen. Im Tierheim gibt es genügend Hunde, die sich über einen Spaziergang freuen würden. Die Mitarbeiter haben oft keine Zeit, alle Hunde Gassi zu führen und sind froh über Hilfe. Auch eine Futterpatenschaft für ein Tier ist in manchen Tierheimen möglich. So kann die Verantwortung für die Versorgung des Tieres übernommen werden, man ist aber nicht auf sich alleine gestellt. Diese Patentiere können natürlich regelmässig besucht und spazieren geführt werden. So kann auch eine Freundschaft aufgebaut werden. Gibt es kein Tierheim in der Nähe, ist sicherlich auch ein Nachbar oder Bekannter froh darüber, wenn jemand ab und zu gerne mit dem Hund spazieren geht oder sich in den Ferien um die Katze kümmert. Kinder wollen oft ein Haustier. Ist das Kind älter, müssen sich die Eltern um das Haustier kümmern. Gerade in solchen Fällen würde es sich anbieten, die Pflege des Tieres zu teilen. Es gibt bestimmt genügend Tierhalter, die sich über Unterstützung freuen.

Ratschläge um die Sommerhitze gut zu überstehen

  • Es ist ratsam wären dieser heissen Tage keine Ausflüge zu machen und in der kühlen Wohnung zu bleiben. Um die Wohnung möglichst kühl zu halten, sollte in der Nacht gelüftet werden und tagsüber die Fenster und Türen geschlossen bleiben. Rollladen schirmen die grösste Hitze ab. Auf dem Balkon oder im Garten können zusätzlich Sonnenschirme vor die Fenster gestellt werden, um diese von der prallen Sonne zu schützen.
  • Aktivitäten, die unbedingt nötig sind, sollten auf den frühen Morgen oder den späten Abend verlegt werden.
  • Trinken, trinken, trinken. Trinken ist an solchen Tagen besonders wichtig. Sie sollten  in regelmässigen Abständen trinken auch wenn Sie nicht durstig sind. Eine Trinkflasche oder einen Krug hilft dabei zu überprüfen wie viel schon getrunken wurde. Wenn das Haus verlassen wird, sollte auf alle Fälle etwas zu trinken mitgenommen werden.
  • Wenn es in der Wohnung sehr heiss ist, ist es im Schatten unter einem Baum oft angenehmer. Mit Picknick und einem Buch lässt es sich hier gut verweilen.
  • In engen Strümpfen staut sich die Wärme, deshalb lieber die Beine hochlagern als Stützstümpfe zu tragen.
  • Feuchte Umschläge sorgen für Abkühlung. Kalte Umschläge im Nacken sind für Herz und Kreislauf gesünder als eine eiskalte Dusche zwischendurch. Kaltes Wasser über die Bein laufen zu lassen ist eine schonende Alternative.

Wenn der Enkel zu Besuch kommt – Tipps fürs gemeinsame Zeitverbringen

Enkel und ihre Grosseltern

Bei schönem Wetter ist es natürlich schön die Zeit im Freien zu verbringen. Hier einige Vorschläge:

Ausflüge: Kinder sind neugierig und wollen etwas erleben. Aber auch ihr Wissensdurst ist gross. So freuen sie sich über jeden Ausflug, wo sie Neues sehen und entdecken können.

Enkel freuen sich über einen Ausflug mit den Grosseltern

Reisen: Ein paar Tage auf dem Bauernhof oder in einem Kinderhotel sind für Kinder sehr aufregende Tage. Damit sich nicht nur die Eltern zu Hause entspannen können muss die Reise gut vorbereitet sein. Ohne das Lieblingsstofftier ist kein Kind gerne von zuhause weg. Eine hilfreiche Checkliste finden Sie auf der Seite wunderbare-enkel.

Grillen: Ein gemeinsam grillierter Maiskolben schmeckt Kindernbesonders gut. Über dem Lagerfeuer  können die Kleinen ihre Wurst selber bräteln. Zum Dessert schmecken grillierter Apfel oder Banane und Marshmellows.

Auch wenn es einmal nicht so schönes Wetter ist, gibt es tolle Aktivitäten, welche die Zeit wie im Fluge vergehen lassen.

Geschichten: Wie wärs mit einer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit. Stöbern in der alten Fotokiste macht sowohl den Älteren wie auch den Jüngeren Spass. Der Enkel freut sich bestimmt über spannende Geschichten von seiner Mutter oder seinem Vater als Kind.

Basteln: Basteln ist nicht nur eine der Lieblingsaktivitäten von Kindern, sondern Basteln fördert auch die Konzentration und die praktische Fähigkeit.

Kochen und Backen: Die Alternative fürs Gillen bei schlechtem Wetter. Kindern schmeckten meist die einfachsten Rezepte am besten. Daher können die Enkel auch problemlos beim Kochen helfen. Backen macht den Kindern am meisten Spass, wenn das gebackene am Schluss noch verziert werden kann. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Grossmutter und Enkel kochen zusammen

Am besten sprechen sich Grosseltern und Enkel über die bevorstehende gemeinsame Aktivität ab. So können sich die Grosseltern darauf vorbereiten und die Kinder sich darauf freuen.

Mit 60 Jahren noch ein Kind? – Gebären im Alter

Wie alt darf man höchstens sein, um noch ein Kind zu kriegen? Mittlerweile hat sich die „Schall-Grenze“ bei den Frauen so zwischen 40 und 45 Jahren eingespielt, bei den Männern kann man(n) natürlich noch mit 70 Vater werden…

Es ist aber noch gar nicht lange her, da kam uns folgende Schlagzeile unter die Augen: „Zwillingsgeburt: Eltern sind 60 und 63 Jahre alt„. Wie verrückt ist das denn? Oder ist es überhaupt verrückt? Hier drängt sich in der Tat die Frage auf, wie alt darf man als Elternteil maximal sein, wenn man noch Kinder kriegt? Wer mit 60 ein Kind kriegt, wird dieses noch maximal 20 Jahre begleiten können, wenn man von einer durchschnittlichen Lebenserwartung ausgeht… Und auch wenn wir 90 oder gar 100 Jahre alt werden, schliesslicht steigt die Lebenserwartung immer mehr, so erleben solche Kinder die eigenen Eltern vielleicht noch 30 oder 40 Jahre.

Die Oma könnte gleichzeitig auch die Mutter sein…

Schon irgendwie verrückt. Dieser Gedanke. Klar, die Altersgrenze ist individuell. Man ist so alt, wie man sich fühlt. Aber irgendwie gibt es auch biologische Grenzen, zumal Gynakologen ja vom späten Kinderkriegen abraten, weil die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen bei Kind und Mutter steigt – das Gebären im Alter wird zum Risiko. Und auch die Fotos für das Fotobuch sehen komisch aus, wenn eine vermeintliche Grossmutter ihr Kleinkind in ihren Armen hält. Aber vielleicht müssen wir uns bald an dieses Bild gewöhnen? Wer weiss?

 

[Bildquelle]